Vernissage: 26. März, 19 Uhr, Schloss Lamberg

Ausstellung: bis 12. Mai 2019

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Georgij Melnikov, Ernst Miesgang, Gert Resinger, Birgit Scholin, Anny Wass, WeProductions, Osama Zatar

 

 

 

Vor genau 25 Jahren fand die erste Ausstellung des Kunstvereins Steyr statt. Die Vision, renommierte Künstler/innen in Steyr zu präsentieren wurde seither konsequent umgesetzt.

Die Nachfrage im Kunstverein auszustellen, verliert nicht an Attraktivität und die Liste der gezeigten „berühmten Künstler/innen“ ist umfangreich und bemerkenswert.

Was bietet man dann zum „Jubiläum“? Die Zukunft! … so will es die Philosophie des Vorstandes. Darum hat der Kunstverein für die nächsten beiden Ausstellungen „neue“ Künstler/innen eingeladen, ihre Werke zu zeigen und ihre Intentionen zu schildern. Es sind kreative Menschen die meist gerade ihr Kunststudium absolviert haben und nun in der Kunstwelt öffentlich werden.

So werden von 26. März bis 12. Mai aktuelle Arbeiten von sechs jungen Künstlerinnen und Künstlern, die in Wien leben und arbeiten präsentiert. Namentlich Georgij Melnikov, Ernst Miesgang, Gert Resinger, Birgit Scholin, Anny Wass, WeProductions und Osama Zatar. Ernst Miesgang, der seine Wurzeln auch in Steyrs Schulen hat, ist es gelungen, diese Runde zusammenzuführen. Titel und Intention der Ausstellung gehen auf ihn zurück.

Der Titel der Ausstellung ist von der symbolischen Sitzordnung der mittelalterlichen Recken rund um König Artus inspiriert und verweist auf ein gleichberechtigtes Miteinander, bei dem alle Teilnehmer einen fixen Platz haben.

Die junge Generation von Künstlerinnen und Künstlern hat begriffen, dass sie sich selbst organisieren muss, um auf die Beine zu kommen. Starkes Konkurrenzdenken und die Anwendung von Ellbogen-Techniken sind dabei nicht dienlich.

In dieser nicht-kuratierten und von den Künstlerinnen und Künstlern selbst gestalteten Ausstellung stellen sie ihre Arbeiten einander gegenüber. Sie arbeiten mit unterschiedlichsten Medien und Materialien und bearbeiten dabei die verschiedensten Themenstellungen. Trotzdem gibt es ein Moment, das alle Positionen miteinander verbindet: Es ist der Mut zum Experiment, das mit einer spielerischen Unbekümmertheit schließlich seine individuelle Form findet, ohne dabei in die Bedeutungslosigkeit abzudriften.

 

Dieses Ausstellungsmotiv der Wiener Tafelrunde fügt sich somit wieder in das offene und experimentelle Konzept des Kunstvereins, neue sowie interessante Ideen der bildenden Kunst dem Publikum vorzustellen.