Autor: Enrico Savio

EINE ZEITREISE ALS EXPERIMENT … Silwa Sedlak, Günter Jost, Gruppe haptic

Der Kunstverein Steyr präsentiert seit nunmehr 25 Jahren renommierte, zeitgenössische Künstler/innen in der Ausstellungshalle des ehemaligen Speichers im Schloss Lamberg.
Von 26. September bis 3. November 2019 – Vernissage, am Mittwoch 25. September, 19 Uhr – bietet er:

SILWA SEDLAK

Eine Zeitreise als Experiment

die seine fortwährende Entwicklung im künstlerischen Entstehungsprozess beschreibt. Unter Verwendung verschiedenster Materialien und Techniken entstand über 5 Jahrzehnte das enorm, vielfältige und vielschichtige Werk von Silwa Sedlak. Neugierde und prägende Erlebnisse sind der Auslöser und Inspirationsquelle zu den Werken, die er mit vorgefundenen, oft ortsbezogenen Materialien entwickelt.
Eine Besonderheit sind zerlegte Fotografien die durch Vernähungstechniken unterschiedliche Schatten werfen, dabei kommt es zur Auseinandersetzung mit der bildnerischen Tradition. Das ursprüngliche Bild die glatte Oberfläche wird durchbrochen.
2006 gründete Sedlak mit dem Fotografen Günter Jost die Gruppe ‚haptic‘. Neuere Arbeiten beschäftigen sich mit Medien und künstlicher Intelligenz. Der Mensch fungiert dabei als NAHTSTELLE zwischen künstlerischer und künstlicher Intelligenz.

Öffnungszeiten: Di – So, 10-12 und 14-17 Uhr. Eintritt frei.

LANGE NACHT DER MUSEEN am 5. Oktober 2019 bis nach Mitternacht!
INFOTALK MIT DEM KÜNSTLER
Besucher/innen haben die Möglichkeit zu einem Infotalk mit dem Künstler Silwa Sedlak

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TRANS IT

Violeta Ivanova: Go Fly a Kite, 2018; Druck auf Spinnakertuch   Bilder und Skulpturen von Katharina Brandl, Edward Bruce, Elke Halbmayer, Violeta Ivanova, Merlin Kratky, Barbara Schmid, Oktavia Schreiner, Angelika Windegger und Karla Woess Vernissage, 22. Mai, 19 Uhr 30. Die Ausstellung ist bis 30. Juni zu sehen, jeweils Do – So 10 -12 und 14 – 17 Uhr. Eintritt frei Am Mittwoch, dem 22.Mai 2019 um 19:30 Uhr, eröffnet der Kunstverein Steyr im Schloss Lamberg eine neue Ausstellung, in der neun junge Positionen bildender KünstlerInnen ihre Arbeiten zum Thema „TRANS IT“ präsentieren. Die Ausstellung zeigt eine konzentrierte Auswahl...

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WIENER TAFELRUNDE

  Vernissage: 26. März, 19 Uhr, Schloss Lamberg Ausstellung: bis 12. Mai 2019   Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Georgij Melnikov, Ernst Miesgang, Gert Resinger, Birgit Scholin, Anny Wass, WeProductions, Osama Zatar       Vor genau 25 Jahren fand die erste Ausstellung des Kunstvereins Steyr statt. Die Vision, renommierte Künstler/innen in Steyr zu präsentieren wurde seither konsequent umgesetzt. Die Nachfrage im Kunstverein auszustellen, verliert nicht an Attraktivität und die Liste der gezeigten „berühmten Künstler/innen“ ist umfangreich und bemerkenswert. Was bietet man dann zum „Jubiläum“? Die Zukunft! … so will es die Philosophie des Vorstandes. Darum hat der Kunstverein für...

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HAPÉ SCHREIBERHUBER. Das malerische Werk

50 – Hapé – Das Malerische Werk „auf dem Weg nach wo-ich-war“ Der Kunstverein Steyr zeigt vom 10. Februar bis 17. März 2019 eine Ausstellung mit Werken verschiedener Schaffensphasen von Hapé Schreiberhuber (50). Die Vernissage ist am 9. Februar um 19:00 Uhr. Erstmals kann somit der Öffentlichkeit ein Überblick über das bildkünstlerische Werk Schreiberhubers präsentiert werden, wobei auch bisher ungezeigte Frühwerke zu sehen sein werden. Die Präsentation umfasst Gemälde, Lithographien und Zeichnungen und konzentriert sich vor allem auf die Genres Porträt, Landschaft und Aktmalerei. Schreiberhuber verzichtet bewusst auf die Nutzung der Fotografie für die Malerei. Seine Porträts entstehen durch die unmittelbare...

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Meisterschule Max Melcher – Schwerpunkt Oberösterreich

Ausstellung von 26. 9. – 4. 11. 2018 Di – So 10-12 und 14-17 Uhr und in der „Langen Nacht der Museen“, am 6. Oktober 2018 Eröffnung: Di. 25. Sept. 2018, 19 Uhr Die Meisterschule Max Melcher an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Max Melcher (1922 – 2002) wird am 28. August in Krottendorf bei Weiz in der Steiermark geboren. Die Familie muss berufsbedingt mehrmals den Wohnort wechseln und landet schließlich 1938 in Baden bei Wien. Seitdem gilt MM als „steirischer“ Badener. Auf Grund seines Zeichentalentes besucht er bis 1940 die Grafische Lehr- und Versuchsanstalt und wechselt anschließend an die Akademie der Bildenden Künste, an der C. L. Martin die Meisterschule für Grafik leitet. Noch im selben Jahr wird er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und 1941 zur Deutschen Wehrmacht. Erst 1948 kehrt er aus einer vierjährigen russischen Kriegsgefangenschaft zurück.  Das waren rückblickend die Jahre, die ihn zeitlebens geprägt haben. MM nimmt das Studium an der Akademie wieder auf und schließt es 1952 mit dem Diplom ab. Seine Diplomarbeit: Radierungen zu einem „Passionszyklus“, dafür erhält MM den Rom-Preis und schon 1955 einen ersten Lehrauftrag. MM prägte drei Jahrzehnte die Meisterschule für Grafik und die Akademie am Schillerplatz mit seiner unverwechselbaren Persönlichkeit. Die 1960er Jahre bis 1972 MM wirkt als Oberassistent des schon betagten Meisterschulleiters C. L. Martin und „teilt“ sich mit ihm die Studierenden gemäß der Übereinkunft „wenn ein...

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